STECKBRIEF

Anzahl und Namen der Mitreisenden: 2 Erwachsene (Carolin Kammermeier und Sebastian Kronschnabl)

Fahrzeugtyp: Carado T135 EDITION15

Startpunkt: Oy-Mittelberg/Allgäu

Endpunkt: Griechenland - südlichster Punkt war die Insel Elafonisos

Zwischenstopps: Ancona (Italien); Igoumenitsa, Pidima Kiras, Kalogria, Neda-Wasserfälle, Ochsenbauchbucht Voidokilia, Limnes Elikas, Elafonisos, Sparta und Kanal von Korinth, Lefkada, Igoumenitsa (Griechenland); Bari (Italien)

Reisezeitraum: 3 Wochen Mai/Juni 2022

Zurückgelegte Kilometer: ca. 4.500 km inklusive Fährenfahrt

Caro Kammermeier ist Marketing-Managerin und Creative Consultant. Als @caoxo nimmt sie ihre Followerinnen und Follower auf ihrem Instagram-Kanal mit in ihre eigene Welt der Ästhetik, der Naturliebe und des aktiven Lebens. Gemeinsam mit ihrem Freund ging es für drei Wochen in Richtung Griechenland. Hier erlebten die beiden alles, was zu einer solchen Reise dazugehört.

Hallo, Caro. Hinter dir und deinem Freund Sebastian liegt eine Urlaubsreise mit insgesamt etwa 4.500 Kilometern Strecke. Da habt ihr sicher einiges erlebt! Welche drei Aktivitäten auf der von euch gewählten Route würdet ihr euren Freundinnen und Freunden empfehlen?

Ja, wir haben so wunderbare Dinge gesehen und erlebt, wofür wir wirklich sehr dankbar sind und an die wir uns noch lange zurückerinnern werden! Es ist trotzdem eine schwierige Frage, da Griechenland so viel zu bieten hat und auch so unterschiedlich und vielseitig ist. Als Aktivitäts-Highlight würden wir uns auf jeden Fall für die Wanderung zur Burg oberhalb der Ochsenbauchbucht entscheiden. Von dort hat man eine super Sicht auf die Bucht und kann innerhalb einer halben Stunde zum Traumstrand hinablaufen und sich abkühlen. Das Schnorcheln in den wunderbaren Buchten gehört definitiv auch zu unseren Top drei. Unser Strand-Highlight war auf der Insel Elafonisos. Die Insel ist eine kleine Ruheoase. Man kann bei weißem Sand in Kombination mit kristallblauem Meer die Seele baumeln lassen, wirklich nichts tun und ganz im Moment leben.

Gibt es einen Camping- oder Stellplatz auf eurer Reiseroute, den ihr weiterempfehlen würdet?

Hier haben wir zwei Favoriten:

1. „Camping Simos“ auf der Insel Elafonisos: Der Platz ist zwar in kleine Parzellen eingeteilt, aber man kommt direkt über die Dünen zum wunderschönen Simos Beach.

2. „Camping Nissos“ bei Pidima Kiras: kleiner, sehr neuer Campingplatz unter Olivenbäumen. Wir hatten einen Stellplatz direkt am Strand und konnten so den wunderbaren Sonnenuntergang genießen.

Kochen oder essen gehen: Was schätzt ihr mehr, wenn ihr unterwegs seid?

Wir beide lieben die Natur und das minimalistische Leben, welches das Campen mit sich bringt. Daher gibt es für uns nichts Schöneres, als gemeinsam im Wohnmobil zu kochen und das mit viel Liebe selbst gemachte Essen in der Natur zu genießen. In diesem Urlaub ging nichts über Spaghetti aglio e olio mit ein paar griechischen Oliven zur Vorspeise. Manchmal ist das unkomplizierteste Essen einfach das beste! Ein leckerer Souflaki und Gyros durften aber natürlich auch nicht fehlen.

Welchen Moment während eurer Reise werdet ihr so schnell nicht vergessen?

Auf unserem Weg an das südliche Ende der Peloponnes haben wir einen Zwischenstopp an einer Taverne zum Abendessen gemacht. Nur durch Zufall haben wir dieses Schmuckstück entdeckt, da sie sehr abgelegen und klein war. Die Herzlichkeit des Besitzers war jedoch umso größer. Er hat jeden Gast als Teil der Familie angesehen, hat sich selbst nach Feierabend noch an unseren Tisch gesetzt. Wir haben über Gott und die Welt geplaudert (auf Englisch und mit Händen und Füßen), und als wir gerade aufbrechen wollten, hat er uns eingeladen, die Nacht auf seinem Grundstück zu stehen und eine Dusche in seinem Haus zu nehmen. Diese herzliche Begegnung wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben und unser Verhalten gegenüber Gästen und Mitmenschen prägen.

Was sind für euch absolute „Must haves“ auf der Packliste für einen Campingurlaub?

Hier unsere Liste:

1. Im Sommer auf jeden Fall eine Mückenkerze oder Mückenspray, um die lauen Abende/Nächte vor dem Wohnmobil auch wirklich genießen zu können.

2. Die Bialetti – es gibt für uns nichts Besseres, als im Wohnmobil einen frischen Kaffee zu kochen und ihn dann am Strand zu genießen.

3. Praktischer Tipp: eine Spülwanne! Da wir es lieben, selbst zu kochen, ist natürlich auch der Abwasch größer. Ziemlich spießig, aber ein wichtiges Gadget.

4. Schnorchel und Taucherbrille.

5. Ein, zwei, drei gute Bücher.

Habt ihr nach eurer Reise Tipps, die ihr an andere Camperinnen und Camper weitergeben könnt?

Wir können nur jedem einen Trip im Wohnmobil empfehlen, denn man lernt, sich wieder auf die einfachen Dinge zu konzentrieren – sei es der tägliche Gang zum Spülen auf dem Campingplatz oder genügend Wasser an Bord zu haben. In den eigenen vier Wänden ist man es gewöhnt, einfach den Wasserhahn aufzudrehen oder alles schnell in die Spülmaschine zu räumen. Man lernt, die Annehmlichkeiten zu Hause mehr zu schätzen, und lernt gleichzeitig, auf engstem Raum zu leben und dem (Reise-)Partner mit größerer Toleranz zu begegnen. Für uns waren außerdem die Gespräche mit anderen Campern und deren Tipps sehr spannend und hilfreich, die für uns schönsten Orte zu finden.

Ihr habt wirklich viele Kilometer im Wohnmobil zurückgelegt, einen Teil davon auf der Fähre. Wie habt ihr eure Route vorab geplant?

Da es für uns die erste Griechenlandreise war und wir völlig unvoreingenommen das Land erkunden wollten, sind wir einfach drauflosgefahren. Denn unser Motto war: Der Weg ist das Ziel! Für uns war einfach alles neu, und so haben wir immer ein bis zwei Tage im Voraus entschieden, wo wir als Nächstes hinfahren möchten.

Und welche Route ist es dann am Ende geworden?

Es waren insgesamt etwa 4.500 Kilometer. Für eine Rundreise durch Griechenland benötigt man sehr viel Zeit. Die meisten Personen, die wir getroffen haben, waren sogar über einen Monat unterwegs. Daher haben wir uns entschlossen, die Fähre von Italien nach Griechenland zu nehmen, um die Kilometer über den Landweg zu sparen. Um in drei Wochen möglichst viele und unterschiedliche Eindrücke von Griechenland zu bekommen, sind wir fast nie länger als zwei bis drei Nächte an einem Ort geblieben. Unsere Route war dann wie folgt:

1. Stopp: Fähre von Ancona (Italien) nach Igoumenitsa
2. Stopp: Igoumenitsa nach Pidima Kiras, genauer gesagt Nissos Beach
3. Stopp: Dünen von Kalogria

4. Stopp: Neda-Wasserfälle
5. Stopp: Ochsenbauchbucht mit Übernachtung auf dem „Erodios Camping“
6. Stopp: Bucht Chtasia in Itylo
7. Stopp: Hafen von Limnes Elikas
8. Stopp: Elafonisos
9. Stopp: Sparta und Kanal von Korinth
10. Stopp: Lefkada
11. Stopp: Fähre von Igoumenitsa nach Bari (Italien) und zurück ins Allgäu

Gibt es eine Ecke in eurem Carado Camper, die ihr besonders mögt?

Ganz klar: die Küche! Wir hatten das Glück, dass wir nur gutes Wetter hatten, und konnten so die meiste Zeit draußen vor dem Carado verbringen. Hier haben wir uns im kühlen Schatten der großen Markise am wohlsten gefühlt. Die Küche war jedoch essenziell, um uns nach den täglichen Abenteuern wieder zu stärken.

Reisen ist eine deiner Leidenschaften. Was macht das Reisen im Carado für dich so besonders?

Ganz klar: die Freiheit, die Flexibilität und die Nähe zur Natur. Gerade bei einer Reise wie dieser, die wir ohne viel Planung im Vorfeld gemacht haben, gibt der Carado einem die absolute Freiheit, dort zu bleiben, wo man sich wohlfühlt, und sich spontan zu entscheiden, wann und wohin es weitergeht.

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